Die Kulturellen Dörfer Europas wollen das lokale Wissen der Menschen im ländlichen Raum nutzen, um die Beschäftigungs- und Abwanderungs- problematik auf dem Lande zu lösen. Mit diesem Wissen soll auch mit Experten für den ländlichen Raum zusammengearbeitet werden. Es handelt sich also um eine BOTTOM UP STRATEGIE (Bewegung von der Basis aus und nicht von oben, der Regierungsebene). Die Kulturdörfer wollen innovativer Ideen entwickeln durch die Menschen, die es wirklich betrifft und deren Wissens nutzen, das auf ihren Erfahrung und spezifischen Kenntnissen basiert.
WORKSHOPS
Jedes Teilnehmerdorf veranstaltet einen Workshop zu "Arbeit auf dem Lande". Das selbstgewählte Thema ist für das Dorf selbst wichtig - es soll der Entwicklung des Dorfes helfen. Die Dorfbewohner erarbeiten in diesem Workshop das Thema gemeinsam. Die Ergebnisse und die Erfahrungen werden Teil der Erkenntnisse des gesamten Projektes "Work in the Village" und tragen somit zu dessen Zielen bei.
Ströbeck führte als Teil dieses Projektes eine Dorfkonferenz "STRÖBECK 2030" durch, auf der die Stärken und Schwächen des Ortes durch seine Bewohner deutlich werden sollten und eine Vision von der Zukunft des Ortes entworfen werden sollte. Das Ziel war, dass sich daraus verschiedene Arbeitsgruppen bilden, die diese Zukunftsvision künftig umsetzen.